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Schulsponsoringworkshops
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Schulsponsoring: Schule und Wirtschaft- Gemeinsam den Wandel gestalten
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Der erste Schulsponsoringworkshop brachte am 20. April 2005 brachte in Gütersloh über 60 Teilnehmer von Schulen, Unternehmen und Wirtschaftsverbänden zusammen. Die drei thematisch eng verundenen Schwerpunkte waren die rechtlichen Aspekte von Schulsponsoring, Marketingkonzepte für Schulen und die Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben.
Praktisches Wissen stand dabei im Vordergrund. So informierten Expertenreferate die Teilnehmer über schulrechtliche und steuerliche Grundlagen des Schulsponsoring. Dabei zeigte sich, dass Schulrecht keine trockene Materie sein muss, wie Volkmar Kumpfert, Referatsleiter, Schulrecht im nordrhein-westfälischen Schulministerium bewies, der den Teilnehmern auf amüsante Art, die Grundzüge der gesetzlichen Regelungen des Schulsponsoring nahe brachte (§ 31a SchVG).
Burghard Hermeier, Rektor der Fachhochschule für Oekonomie und Management, brachte in seinem Vortrag den Schulen die Vorteile nah, die ihnen Kommunikations- und Marketingkonzepte bieten. Auch Schulen benötigten heute eine sogenannte USP (Unique Selling Proposition) um sich im Markt des Schulsponsoring entscheidende Vorteile zu verschaffen, so eine der Hauptthesen Hermeiers.
Auf einen besonderen Aspekt wies Helmut Schorlemmer in seinem Impulsreferat hin. So betonte der Schulleiter des Pestalozzi-Gymnasiums Unna, dass heute „Sponsoringaktivitäten in der Regel keine punktuellen oder kurzfristigen Ereignisse sind, sondern mittel- bis langfristige Partnerschaften zwischen den Sponsoren und den Gesponsorten, sprich hier Unternehmen und Schulen darstellen.“
Diesem Gedanken waren auch die Workshops am Nachmittag verpflichtet. So erarbeiteten die Teilnehmer in verschiedenen Gruppen konkrete Aktivitäten, die Schulen mit Partnerbetrieben zusammen verwirklichen können, um so langfristige Partnerschaften zu entwickeln. Angeregt diskutierten die Teilnehmer von Schul- und Unternehmensseite im Anschluss Ihre Erwartungen aneinander, wobei sich bereits viele Gemeinsamkeiten abzeichneten.
In einem weiteren Workshop zeigte Burghard Hermeier interessierten Schulen, wie seine Thesen in der Schule umzusetzen sind. An exemplarischen Beispielen entwickelten die Teilnehmer Ideen für praktisches Marketing, die auch in den Realitäten des Schulalltags tragfähige Konzeptionen ergeben können. .
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen und die Plenumsvorträge zum Download finden Sie hier...
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